Aus ungeklärter Ursache kam es am Freitagabend beim ortsansässigen Kunststoffverarbeiter zu einem Fehlverhalten bei den Maschinen im Mühlenkeller. Durch dieses technische Gebrechen trat eine größere Menge an Kunststoffgranulat aus.
Bei der Anfahrt rüstete sich bereits ein Trupp mit schwerem Atemschutz aus, welcher anschließend im Innenbereich nach Brandherden suchte bzw. die Motoren der Mühlen vom gröbsten Granulat befreite.
Des weiteren wurden Absaugeinrichtungen in denen sich noch geschmolzener Kunststoff befand, von den Atemschutzträgern geöffnet und ausgeräumt. Durch diese Vorgehensweise konnten weitere Hitzequellen bereinigt werden. In der Zwischenzeit wurde durch die Kameraden aus Götzendorf ein weiterer Atemschutztrupp vorbereitet, welcher im Anschluss übernahm.
In einem weiteren Schritt wurde die Belüftung mittels mehrerer Hochleistungslüfter aufgebaut.
Im Freien wurde ein Bereich zum Abkühlen des zum Teil noch heißen Granulates aufgebaut.
Nachdem keine Hitzebereiche mehr auffindbar waren, stand noch die Freiräumung des Kellers von überschüssigem Granulat an.